Korseby Online - Algae
Algae
Diese Sektion umfasst das Organisationsstadium eukaryotische Algen. Hierunter fallen fast alle Algen im klassischen Sinne, jedoch nicht die Cyanobakterien.
Das Oogon
Als Oogon (oder gleichbedeutend Oogonium, deutsch Eiknospe) wird das weibliche Gametangium bezeichnet. Hierunter versteht man den Mutterzellenkomplex, in der die einzelnen Eizellen gebildet und befruchtet werden.
Bei Armleuchteralgen ist das Oogon von einer im Uhrzeigersinn schraubenförmig herumlaufenden Hüllzellschicht (dem Sporostegium) umgeben, welches an der Spitze ein Krönchen formt, in dessen Mitte durch einen dünnen Kanal die männlichen Spermatozoid zu den weiblichen Eizellen gelangen können.
Oosporen
Als Oosporen werden die befruchteten Oogonien bezeichnet.
Eine Oospore entsteht, wenn eine weibliche Eizelle (innerhalb des Gametangiums) von einer männlichen Spermatozoid befruchtet wird. Es entsteht eine Zygote, die ihre Zellwand deutlich verdickt.
Oosporen sind gegen Umweltschwankungen generell weniger empfindlich. Sie tolerieren große Temperaturschwankungen und Austrocknung. Sie sind selbst nach vielen Jahren noch keimfähig. Die Oosporen der Algen sinken auf den Gewässergrund oder werden vom Wasser verdriftet. So können diese auch an relativ weit entfernte Orte ausgebreitet werden und sich dort neu ansiedeln.
Content
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Characeae
Aus den aquatischen Grünalgen haben sich die höheren Landpflanzen entwickelt. So findet man auch hier Chlorophyll a und b, Stärkekörner und Chloroplasten. |
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Phaeophyceae
Die Braunalgen können in Extremformen meterlange Riesentange mit Gewebethalli ausbilden. Sie werden durch die braunen Chromatophoren systematisch beschrieben. |
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Ulvophyceae
Die zu den Grünalgen gehörige Klasse Ulvophyceae umfasst thallöse oder fadenfrömige Vertreter, die in Meeren vorkommen. |


